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Kultur erhalten ….

Während des letzten Jahres habe ich u.a. das Online-/Streaming-Angebot von Kino (Pickford Cinema), Literaturhaus München, Theater (Münchner Kammerspiele) und „Freunde der ZEIT“ wirklich sehr gerne in Anspruch genommen. Natürlich freue ich mich drauf, wenn wir Veranstaltungen wieder vor Ort besuchen können, aber hoffe ich dennoch, dass diese auch weiterhin per Streaming-Angebot (vom anderen Ende der Welt) besuchbar sein werden.

Künstlerinnen sind systemrelevant, denn ohne sie wird’s still! Wenn ihr im letzten Jahr auch die ein oder andere kulturelle Veranstaltung online besucht habt und/oder nicht wollt, dass die Kultur komplett den Bach runtergeht, so unterstützt Eure liebsten Kulturschaffenden, indem ihr Tickets oder Merch kauft oder über Steady unterstützt. Wenn ihr darüber hinaus helfen wollt, so spendet zum Beispiel für AlarmstufeRot oder die Initiative Musik! Ich vermisse den „Kulshan Chorus“, freue mich jedes Mal über ein Update des Chors, spende und hoffe, dass wir bald wieder ein Live-Konzert besuchen können.

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Vegane „Snickers“

Lust auf was Süßes, aber keine Lust auf die industriell hergestellten Schokoriegel? Nicht, dass dies hier wenig Kalorien hätte, aber zumindest ist es ein bisschen auf der gesünderen Seite: Vegane „Snickers“.

Die Datteln ersetzen den Zucker und das Karamell. Dazu noch Erdnussbutter, Erdnüsse und dunkle Schokolade – mehr braucht man nicht für so ein „Snickers“.
Zutaten:
ca. 10 Datteln
2-3 EL ungesüßte Erdnussbutter (ich mag die „crunchy“-Version)
Erdnüsse (gesalzen oder ungesalzen – je nach Gusto)
Dunkle Schokolade, geschmolzen

Zuerst schneidet man die Datteln auf einer Seite ein (ohne sie zu komplett zu teilen) und entfernt den Kern. Dann füllt man die Dattelhälften mit etwas Erdnussbutter. Das geht am besten mit einem ganz kleinen Löffel oder einem Messer und drückt 1-2 Erdnusshälften in die erdnussgebutterte Dattelhälften und schließt die Dattel so gut wie möglich. Während man mit dieser Bazelei beschäftigt ist, kann die dunkle Schokolade im Wasserbad gemütlich vor sich hin schmelzen. Die gefüllten Datteln mit der geschmolzenen, dunklen Schokolade überziehen. Je nach Gusto mit ein paar gehackten Erdnüssen garnieren. Ich gebe die schokolierten Datteln gerne für ein paar Stunden in den Kühlschrank, bevor sie verspeist werden. Guten Appetit!

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Weihnachten mal anders

Lebensgroße Krippen in Ribeira Brava

Xaver von Cranach schrieb in seinem ZEIT-Artikel „Insel der Seligen“ sehr treffend über die Weihnachtsbegeisterung der Madeirenser. (Sehr netter Artikel. Unbedingt lesen!)

Die Weihnachststerne blühen und werden im Überfluss verkauft und aufgestellt, die lebenshohen Krippen-Installationen lassen einem den Mund offenstehen.

Aber nicht nur die Städte und einzelne Gemeinden betreiben diesen unglaublichen Dekorations-Aufwand. Auch Privatleute stellen vor ihren Häusern und selbst an den unübersichtlichsten Straßenkreuzungen aufwändig-absurde Krippeninstallationen auf.

Riesige Krippe vor einem Privathaus

Selbst wenn diese Weihnachten für uns alle ganz anders, sehr viel ruhige rund einsamer als bisher sein wird, so wünschen wir Euch allen ein paar schöne und besinnliche Feiertage. Macht das Beste draus. Bleibt zufrieden und vor allem – gesund!

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Unter der Landebahn …

Madeiras Flughafen gilt als einer der „kühnsten“ und „gefährlichsten“ Flughäfen der Welt. Denn seine Start- und Landebahn befindet sich direkt an der Küste, über dem Wasser und ist im Grunde nichts anderes als eine Brücke auf großen Betonstützen. Ursprünglich war die Landebahn 1.600m lang und wurde im Jahre 1986 aufgrund einiger unschöner Unfälle umgebaut und auf 1.800m verlängert. Der Ausbau zur heutigen Länge von von 2.777 Meter fand im Jahr 2002 statt. Diese Landebahn-Brücke wird von ca. 180 Betonpfeilern gestützt. Der Landeanflug auf Madeira gilt als wagemutig und erfordert die volle Konzentration der Pilot*innen. Muss doch zuerst ein Bergmassiv überwunden und anschließend die enge Start- und Landebahn direkt angeflogen werden. Der Start und die Landung werden oftmals durch starke Winde erschwert. Einen kleinen Einblick über Landungen und Abflüge könnt Ihr hier gewinnen:

Aber es ist nicht nur spannend, den startenden und landenden Flugzeuge eine Weile lang zuzuschauen. Viel aufregender ist, was sich UNTER der Landebahn des Flughafens befindet. Ursprünglich war es nur ein großer Parkplatz. Doch unter dem Milleniumbauwerk befindet sich jetzt die riesige Sportanlage Água de Pena.

Sportpark Água de Pena unter der Landebahn des Flughafens Madeira

Die beeindruckende Struktur der Landebahn geht Hand in Hand mit der Größe des Sportparks, der eine bemerkenswerte Anzahl von Aktivitäten ermöglicht.

Natürlich sind gerade wegen Corona die meisten Aktivitäten nicht möglich, aber ansonsten ist hier wirklich für jeden was dabei. Im Sportpark Água de Pena gibt es:
* ein Fitnessstudio
* eine Go-Kart-Bahn
* 3 Squash-Plätze
* 3 Padel-Tennisplätze
* eine Kletterwand (122m Höhe)
* 2 Minibasketball-Plätze (1000m2)
* 2 Tennisplätze (700m2)
* Skater- und BMX-Park (1300m2)
* 1 Beachvolleyballplatz (1200m2)
* 1 Strandfussballplatz (1200m2)
* 1 Sportfläche von 968m2 für Rollerhockey, Rollerskaten und Hallenfußball
* 1 Sportplatz mit synthetischem Bodenbelag für Handball und Hallenfußball (1012m2)
* Bar, Terrasse und Restaurant
* Kinderspielplatz (344m2)
* und ein Parkplatz mit 310 Stellplätzen

Schade, dass wir das umfangreiche Angebot im Sportpark Água de Pena derzeit nicht nutzen können, aber trotzdem hat uns diese Anlage unglaublich fasziniert.

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Das schmackhafte „Monster“ – die Monstera Deliciosa

Dank des subtropischen Klimas auf Madeira findet man hier viele einheimische Früchte, die uns nicht nur in Staunen versetzen, sondern natürlich auch zum Verzehr animieren. Neben den uns bekannten Passionsfrüchten (Maracuja), Kaktusfeigen, Mangos und Tangerinen fanden wir auch uns gänzlich unbekannte Früchte: wie z.B. den Zimtapfel, die Bananen-Maracuja und die Ananas-Banane (Monstera deliciosa).

Der Zimtapfel sieht aus wir eine schuppige Birne und schmeckt wie eine Mischung aus Apfel und Banane. Der Zimtapfel ist sehr einfach zu essen. Einfach aufschneiden und das Fleisch mit dem Löffel herausschaben. Die großen, schwarzen Kerne werden nicht mitgegessen.

Die Bananen-Marcujas sehen aus wie kleine Bananen, mit einer relativ weichen Schale. Das Innere dieser Frucht sieht aus – und schmeckt auch so – wie eine Maracuja. Abgefahren. Und absolut lecker.

Aber am meisten fasziniert mich die Ananas-Banane. Die Frucht erinnert an einen grünen Maiskolben oder eben eine Banane mit ananas-artigen Schuppen. Und was hat es mit den Namen „Monstera Deliciosa“ auf sich? Ich habe ein wenig recherchiert und bin im Internet auf einige interessante Artikel gestoßen: Also – der wissenschaftliche Name bedeutet wörtlich „köstliches Monster“, eine treffende Beschreibung angesichts des leckeren und dennoch gefährlichen Potenzials der Frucht. Die Pflanzengattung Monstera hat ihren Namen tatsächlich von den abnormal aussehenden Blättern der Pflanze, die sehr groß sind und ein seltsames Netzwerk von Löchern aufweisen. Die Monstera ist eine durchaus hübsche Zierpflanze, die ihr sicherlich schon in der ein oder anderen Wohnung gesehen habt.
Aber das wirklich „monströse“ an dieser Frucht ist ihre Toxizität. Die Monstera Deliciosa enthält einen relativ hohen Oxalsäuregehalt. Dies kann zu Magenschmerzen, Durchfall und Hautirritationen führen. Also muss man mit dem Verzehr unbedingt warten, bis diese Frucht reif ist. Okay – und wann weiss ich nun, wann das „Monster“ reif ist? Diese Frage konnte mir dieses Video hier beantworten! Schaut Euch das mal an!

Also haben wir das Monster in ein Glas gestellt, eine Tüte drüber gestülpt und ein paar Tage gewartet. Und tatsächlich lösten sich die Schuppen wie von selbst und wir konnten die maiskorn-ähnlichen Fruchtstückchen abpulen. WOW! Das Recherchieren und Warten hat sich gelohnt. Die Monstera Deliciosa schmeckt wie eine Mischung aus Banane, Ananas und Erdbeere. Herr R. schmeckt auch etwas Kokos. Wenn man aber an den unreifen Fruchtstückchen knabbert, so kann sich schnell ein unangenehmes Brennen auf den Lippen einstellen. Vorsicht ist geboten! Aber beim nächsten Wochenmarkteinkauf wird dieses Monster sicherlich wieder in unser Einkaufsnetz wandern. No risk – no fun!

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Filmschool Fest Munich (12. – 22. Nov. 2020)

Wie die meisten von Euch wissen, sind Herr R. und ich durchaus filmbegeistert, gehen gerne ins Kino und besuchen noch lieber das ein oder andere Filmfestival. Diese Woche (vom 12. -22. November) findet ein Filmfestival statt, dem ich bisher noch nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt habe (shame on me!). Das Internationale Festival der Filmhochschulen in München (inzwischen „Filmschoolfest Munich“ genannt). Darauf aufmerksam gemacht wurde ich durch den Podcast „Vollbild“ (vom Deutschlandfunk).
Internationales Filmhochschul-Fest? Was ist das denn?
Schnell erklärt: Gegründet wurde es 1980 von Professor Wolfgang Längsfeld und gehört im Bereich Film zu den bedeutendsten Nachwuchsfestivals der Welt und gilt als wichtiger Treffpunkt für internationale Regietalente.
Jährlich reichen Filmhochschulen aus der ganzen Welt aktuelle Arbeiten ihrer Student*innen ein, die von einer Expertenjury gesichtet werden. Dieses Jahr umfasst das Programm 50 Kurzfilme von 33 Filmschulen aus 21 Ländern. Obwohl dieser „Wettbewerb der Filme“ dieses Jahr seinen 40. Geburtstag feiern würde, läuft in diesem Jahr unter dem Titel „Filmschoolfest Munich 39 ½“. Das hat mit der aktuellen Corona-Pandemie und der Tatsache zu tun, dass das Filmfest ausschließlich online/digital stattfinden kann. Nächstes Jahr soll der 40. Geburtstag gebührend nachgefeiert werden.
So schade es auch ist, dass man die Filme und Q&A’s nicht vor Ort erleben kann, so freue ich mich doch sehr, dass über die Streaming-Plattform Pantaflix das gesamte Festivalprogramm weltweit geschaut werden kann. Also können wir auch knappe 3.000 km von München entfernt die tollen Arbeiten der Filmhochschul-Absolvent*innen anschauen.
Jetzt fragt Ihr Euch sicherlich: Und wie kann man die Filme jetzt denn anschauen?
Ganz einfach: Geht zur Website des Filmschool Fest Munich und kauft Euch individuelle Tickets (0,99 Euro), oder ein kuratiertes 5er-Ticket (3,99 Euro) oder einen Festival-Pass für 12,99 Euro. Übrigens beinhalten die Filme auch Q&As. Wer mehr über die Werke und die jungen Filmemacher*innen erfahren möchte, hat also ausgiebig Gelegenheit dazu.
Ich kann das Filmschool Fest Munich nur empfehlen: vielfältge Themen, beeindruckende Filme und man lernt die Nachwuchstalente kennen!
Viel Spaß dabei!

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Spaziergang im Regen

Wir sind seit Anfang Mai in Phase 2 😞

Der bisher sehr schöne Sommer wurde durch zwei regnerische Tage unterbrochen. Kein Grund, nicht auch im Regen spazieren zu gehen. So ein Spaziergang im Regen kann wunderbar meditativ sein.

Tief hängende Wolken über dem Lake Padden

“Let the rain kiss you. Let the rain beat upon your head with silver liquid drops. Let the rain sing you a lullaby.” (Langston Hughes)

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Ei Ei Ei

PhotoCredit: C. Vlaicu

Wer freut sich nicht über ein weiches Ei zum Frühstück? Nur manchmal ist die Enttäuschung groß – dann, wenn das Ei hart ist. Ich persönlich stelle ja immer den Timer, sobald ich das Ei ins Wasser gebe. Herr R. hingegen kocht die Eier „so nach Gefühl“. Jedoch muss ich immer lachen, wenn er sagt: „Ich brauch keinen Timer, um ein hartes Ei zu kochen“! Wie wahr! :))
Nachdem wir letztens wieder mal über den Sinn und Unsinn des (getimten) weichen Eis witzelten, fiel uns diese wunderbare „Szene einer Ehe“ des unvergessenen Loriots ein.
In diesem Sinne: Genießt Euer Frühstück.

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Unser lustiges Tierleben

Bei uns im Garten tut sich was. Nachts hören wir nicht nur die Eulen rufen, sondern es ab und zu auch in den Rhododendren rascheln. Aber schaut selbst, wer uns da besucht hat:

Nächtlicher Waschbären-Besuch

Zum Glück ist dieser Waschbär nur auf der Durchreise und nicht in der Nähe eingezogen. Waschbären wohnen gerne mit der ganzen Großfamilie zusammen und können wirklich Radau veranstalten und erheblichen Schaden anrichten.

Unter Tags sehen wir des öfteren die Rehe unter den Bäumen und Büschen chillen und ganz besonders goldig sind derzeit die Rehkitze, die durch den Garten spazieren und nebenbei jeden neuen zarten, grünen Trieb auffressen, den sie finden können.

Seit einigen Wochen sorgen auch die Kolibris für riesige Aufregung an den Futterstationen (die wir direkt vor dem Fenster aufgehängt haben). Video folgt.