Allgemein

Wenn einer eine Reise tut …

Lange Anreise: am 19. Februar stiegen wir um 12 Uhr mittags in den BoltBus, welcher uns von Bellingham über die Grenze nach Vancouver Downtown brachte. Von dort ging es mit der S-Bahn weiter zum Flughafen Vancouver. Unser Flug von Vancouver nach Auckland, Neuseeland brauchte knappe 14 Stunden und nach einem 3-einhalb stündigen Aufenthalt in Auckland ging es weiter nach Melbourne, Australien – weitere 3-einhalb Stunden Flug. Ankunft in Melbourne um 8:30 morgens, Februar 21, 2018. Den 20. Februar haben wir durch unsere Fliegerei über die Datumsgrenze also komplett verpasst.

Wir wohnen hier in einem kuschligen kleinen Zimmer im Stadtteil Fitzroy. Wie unsere Vermieterin Ramona erklärte, gäbe es in Melbourne keine großartigen Sehenswürdigkeiten. Wir sollten die verschiedenen Stadtteile einfach zu Fuss und mit der Tram erkunden. Am besten mit möglichst vielen Kaffeepausen in den zahlreichen Cafes 🙂 Das dürfte bei uns beiden Kaffeetanten also wirklich kein Problem sein!

Auch wenn wir nach unserer Ankunft wirklich sehr müde sind, so können wir uns doch nicht mittags schon schlafen legen – also schnell geduscht, frische Klamotten angezogen und die Nachbarschaft erkunden. Fitzroy gefällt uns. Alte Architektur trifft gnadenlos auf neue Wohnblöcke. Man sieht viel Backstein und auch viel Wellblech. Fitzroy scheint jung und trendig zu sein. Viele Pubs, Cafes und Boutiquen (auch eine Menge veganer Klamottenläden). Zu unserer großen Freude entdecken wir einen veganen Supermarkt, bei dem wir uns gleich eine Sonnencreme gönnen. Denn auch wenn es (bei dennoch fast 30 Grad) sehr bewölkt ist, so darf man die australische Sonne nicht unterschätzen. Der vegane Supermarkt führt lustigerweise hauptsächlich Produkte aus Deutschland und Nordamerika – insofern kamen uns einige Dinge doch sehr bekannt vor. Wie uns der freundliche Mann hinter der Kasse erklärte, sei Veganismus in Australien seit einigen Jahren auf dem Vormarsch. Da es aber noch wenige einige im Land produzierte Produkte gäbe, würde man den Großteil aus Europa und Nordamerika importieren, was sich bis jetzt leider auch im Preis widerspiegeln würde. Uns egal – solange keine Tiere bei der Herstellung leiden oder ihr Leben lassen mussten. Und wir können schon jetzt sagen, dass wir mit der veganen Sonnencreme sehr happy sind. Denn im Vergleich zu herkömmlichen Cremes klebt diese nicht und brennt auch nicht, sollte sie einem mit etwas Schweiß vermischt mal ins Auge laufen. Super!

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Auch wenn wir an unserem ersten Tag auf der anderen Seite der Weltkugel bereits um 19 Uhr todmüde ins Bett fielen, so gefällt uns Melbourne auf den ersten Blick sehr. Wir erkunden weiter und werden berichten.

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