Allgemein

Wir schwitzen uns durch Melbourne …

Melbourne, 22. Februar 2018

Die erste Nacht war erholsam – nach ca. 11 Stunden traumlosen (schon lange nicht mehr passiert) Tiefschlaf wachen wir abenteuerlustig so gegen 6 Uhr morgens auf.

Schon morgens liegen die Temperaturen bei ca. 22 Grad Celsius.

Nach einer erfrischenden Dusche ab zum Frühstücken. Gewässert und gefüttert werden wir heute morgen im Cafe “Proud Mary” auf der Rose Street. Bei Bircher Müsli, Toast mit Avocado und pochiertem Ei samt grünem Saft und Kaffee schmieden wir Pläne für den heutigen Tag.

Nachdem es heute wieder sehr heiss werden soll und wir uns erfahrungsgemäß bei extremer Hitze nur sehr langsam fortbewegen, beschliessen wir mit der kostenlosen “City Circle” Tram eine Runde durch die Stadt zu machen, um einen Eindruck von Melbourne zu bekommen.

Von wegen hier gäbe es keine Sehenswürdigkeiten!! Auf unserer Fahrt mit der Tram sehen wir so einiges sehenswertes: das Parlament, viele wunderschöne Parks, Museen, Theater, den Hafen, das Stadion und Downtown. Downtown ist uns allerdings viel zu busy. Hier drängen sich die Menschenmassen sardinendosenartig eng durch die Einkaufsstrassen, in denen es doch auch nur die gleichen Einkaufsketten wie überall auf der Welt gibt. Globalisierung sei Dank! Auf sowas haben wir eigentlich keine Lust. Und einkaufen wollen wir schließlich auch nichts.

Also beschließen wir nach der Rundfahrt mit der Tram in den Croissant-Tempel “Lune Croissanterie” zu gehen und dort bei Kaffee und …. richtig: Croissants (!) … mal nachzulesen, was wir heute noch so anstellen könnten. Laut NY Times soll es hier angeblich die „weltbesten“ Croissants geben. Wir finden die Croissants auch sehr gut, aber ob sie wirklich „die besten“ sind …?

Die Besitzerin des Ladens war ursprünglich Luftfahrt-Ingenieurin und arbeitete jahrelang bei der Formel-1. Bis sie auf den Job keinen Bock mehr hatte. Dann ging sie nach Frankreich, um dort die hohe Kunst des Croissant-Backens zu lernen. Anschließend kehrte sie nach Melbourne zurück und eröffnete den inzwischen (etwas gehypten) Laden „Lune“. Spannend ist der etwas James-Bond futuristische Hipster-Laden auf jeden Fall. Wie beim Juwellier werden die Croissants auf einer Theke präsentiert (im Foto links) und man kann sich sein Gusto-Stückerl aussuchen. In der Mitte des Ladens befindest sich ein klimatisierter Glaskasten, in dem die fleissigen Bäckerinnen die gebutterten und gewalkten Teigstücke in Croissants und Cronuts verwandeln.

Inzwischen ist es schon etwas nach Mittag und die Sonne knallt auf unsere (derzeit noch an winterliche Temperaturen gewöhnten) Köpfe. “A propopos Köpfe”, denken wir uns so … Roland wollte ja eh zum Friseur. Gedacht, getan. Erst wird der Roland geschoren und danach belohnt er sich mit Espresso und Eis bei “Messina” auf der Smith Street in Fitzroy.

Nach einem weiteren ausgedehnten Spaziergang durch diverse Parks und andere Stadtviertel, läuten wir den frühen Abend mit einigen anderen Australiern in einer Eckkneipe bei einem kalten Bier ein.

Auch der zweite Urlaubstag kommt mir “relativ faul verbracht” vor, obwohl wir doch sehr viel (laut Fitbit 12km) gelaufen sind und viel gesehen haben.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s