Arrowtown

Brrr … gestern Nacht hat es geregnet und die Temperaturen sind von 25 Grad C auf schlappe 10 Grad C gefallen. Macht aber nix. Denn im Grunde gibt es ja kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Kleidung. Und wir sind für alle Fälle ausgerüstet. Schließlich gehen wir auch zu Hause im Regen spazieren! Nachdem uns Queenstown gestern etwas zu trubelig war, beschließen wir dem dortigen Gewusle heute den Rücken zu kehren. Wir fahren nach Arrowtown. Dies liegt ca. 30 Minuten nordöstlich von Queenstown. Und was gibt es da zu sehen? Passt mal auf: 1862 wurde am Fluss Arrow Gold gefunden und schon bald bevölkerten über 1500 Menschen die notdürftig aufgestellten Behausungen. Während andere Goldgräberstädte wie Skipper oder Macetown später zu Geisterstädten verkamen, so brachte der aufkommende Tourismus Arrowtown auf Vordermann. Die zahlreichen Häuschen und Hütten aus Pioniertagen wurden restauriert. Arrowtown besteht eigentlich nur aus der Hauptstrasse und dem Freilichtmuseum. Aber eins nach dem anderen: In der schmalen Hauptstrasse, der Buckingham Street, haben unter niedrigen Dächern eine Unmenge an Läden, Cafes und Restaurants Platz gefunden.

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Bei unserer Ankunft sind die Temperaturen weiter gefallen und es schüttet wie aus Eimern. Was tun? Also, erstmal Kaffee trinken. Und während wir so unseren Kaffee schlürfen und im örtlichen Käseblatt blättern, sehen wir, dass sich neben dem Cafe ein Kino befindet. Aha! Die nächste Vorstellung beginnt in einer halben Stunde. Der Film: The Party. Super – den wollten wir eh sehen, nachdem wir im National Radio NZ einen Bericht darüber gehört haben. Also, ab in die Matinee. Das Kino bezaubert, der Film gefällt uns gut. Den Trailer zum Film „The Party“ findet Ihr Hier.

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Nach dem Film hat es aufgehört zu regnen und wir schlendern die Hauptstrasse auf und ab und dann zieht es uns Richtung Flussufer. Denn hier gibt es noch mehr zu sehen: ein liebevoll gestaltetes Freilichtmuseum, das sog. „Chinese Settlement“. Am Flussufer, abseits der Dorfmitte, dokumentiert dort eine Ansammlung nachgebauter und restaurierter Wellblechhütten und Verschläge die entbehrungsreiche Existenz der chinesischen Goldsucher.

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Gegen Spätnachmittag kehren wir nach Queenstown zurück. Die Kälte hat die sich draussen rumtreibenden Touristen erheblich dezimiert. Wir machen noch einen ausgedehnten Spaziergang am Seeufer entlang – durch die Queenstown Gardens. Und schon wieder ist ein Urlaubstag vorbei. Wie schnell das immer nur geht ….!

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