Literaturhaus München Online

Ein Silberstreif am Horizont in dieser schlimmen Pandemie war für mich u.a., dass ich an zahlreichen Veranstaltungen (die bis dahin ausschließlich vor Ort stattgefunden haben) nun auch per Stream teilnehmen konnte. Besonders ans Herz gewachsen sind mir die Veranstaltungen des Literaturhaus München. Lesungen von Sasha Marianna Salzmann, Fatma Aydemir, Doris Dörrie und Nino Haratischwili – um nur einige zu nennen – lassen mein Leserattenherz höher schlagen und bringen mir ein wenig deutschsprachiges Literatur-Feeling nach Hause. Ach – es wäre so schön, wenn das Literaturhaus München diese Streams noch lange anbieten würde!!!

Sehr schöne Veranstaltung mit Nino Haratschiwili über ihr neues Buch „Das Mangelnde Licht“

Wöchentliches Schweine-Update

Wieder ein schöner Frühlingstag auf dem Schweinehof. Wie üblich gab es viel Arbeit und natürlich viele Streicheleinheiten für unsere vierbeinigen , borstigen Freunde.

Jasper ist inzwischen mit seiner Freundin Petunia ins große Gehege (hier leben an die 80 Schweine) umgezogen. Er fühlt sich in seiner neuen Umgebung pudelwohl.

Jasper und Petunia genießen die Sonne und die warmen Holzchips

Und auch unser blindes Ferkel Gordon lebt sich so langsam ein. Ich finde es immer unglaublich faszinierend, wie er sich auf seinen Geruchssinn verlassen kann und wie sich sein süßes Rüsselchen beim Erkunden seiner Umgebung bewegt.

Friedenslied

Ein neues Lied von Dota Kehr und Max Prosa.
Sie schrieben dazu:
Aus aktuellem Anlass haben wir gemeinsam ein Lied geschrieben. Wir wollen darin und weiterhin betonen, dass der Krieg in der Ukraine, wie jeder Krieg, im Interesse von wenigen mächtigen Menschen steht und sich gegen viele Leidtragende richtet. Nationalitäten spielen hier keine Rolle. Wir möchten zu Spenden für Hilfsorganisationen aufrufen, die sich um Menschen auf der Flucht kümmern. (…) Wir werden alle Einnahmen aus diesem Lied an Ärzte ohne Grenzen spenden. Uns ist bewusst, dass es in der jetzigen Situation mehr als bloßen Willen braucht, um diesen Krieg zu beenden. Wir fordern ein sofortiges Ende russischer Energieimporte (und eine möglichst schnelle Abkehr von fossilen Brennstoffen, denn es ist auch kein besserer Weg stattdessen z.B. den Krieg von Saudi Arabien im Jemen zu finanzieren.) Und auch wenn es nicht reicht, Friedenslieder zu singen, soll dieses Lied doch der Hoffnung auf Frieden Ausdruck geben, ohne die wir verzweifeln würden.“

Eiskalt

Diese Woche haben wir bei -4ºC auf dem Schweinehof gearbeitet. Zum Glück kam mittags die Sonne raus. Schweine lieben es, sich in die Sonne zu legen – insofern haben wir während der Arbeit über das ein oder andere genüsslich sonnenbadende und schnarchende Rüsseltier schmunzeln können.

Sonnenbaden
Dicke Eisschicht auf dem Wassertrog
Die Wärme der Stallwand genießen
Unsere Arbeit besteht nicht nur aus Schweine streicheln. Obwohl wir das natürlich am liebsten tun!
Zzzzz Zzzzzz