Doodle

Unter “Doodles” versteht man eigentlich unbekümmerte Zeichnungen und Skizzen von einfachen Motiven. Ich widme mich gerne diesen einfachen Kritzeleien, die normalerweise eher lustiger Natur sind. In den letzten zwei Wochen fabriziert mein Unterbewusstsein jedoch nicht ganz so unbekümmerte Bilder. Vielleicht sollte ich mich demnächst wieder mehr abstrakteren Formen zuwenden.

Mitbewohner

Heute stelle ich Euch mal unsere Mitbewohner vor.
Sie stammen von einer in Bellingham lebenden Künstlerin, mit dem “schillernden” Namen “ArtShadoworkshop” (unter diesem Namen findet Ihr sie auch bei Facebook und Etsy). Sie verkauft diese Figuren nur einmal im Jahr – im Dezember. Alle diese abgefahrenen Charaktere sind aus recycelten Materialien genäht, so besteht z.B. Pegs komplette Frisur aus einem aufgeribbeltem Polyester-Pullover. Nun fragt Ihr euch sicher “Wer ist Peg?”

Hier also eine kurze Vorstellung unserer Mitbewohner:

Alberta (links) & Peg (rechts)

Peg war unsere erste Mitbewohnerin. Sie ist eine ältere Dame mit einer ziemlich turbulenten Lebensgeschichte. Sie liebt Whiskey, Zigaretten, Bingo und Parties … sie zahlt ihre Miete nur sporadisch und hat ein loses Mundwerk (deswegen ist der Reissverschluss-Mund hin und wieder sehr praktisch).

Ihre Cousine Alberta (links im Bild) kam erst 2 Jahre später zu uns. Sie hat einen Abschluss in Quantenphysik, ist sehr belesen und hat einen positiven Einfluss auf die doch recht durchgeknallte Peg.

Alli

Alli war einmal ein rosa Pullover. Dann wurde er senfgelb gefärbt und in einen “gefährlichen” Alligator verwandelt. Er ist ziemlich chill und rezitiert gerne Ringelnatz.

Eric

Eric, die Nacktschnecke. Er ist nicht der Schnellste und hat den Weg zu uns nur sehr langsam gefunden. Er hat ein sonniges Gemüt, liebt lange Spaziergänge im Regen, vermeidet salziges Essen und verabscheut Bier. Eric und Alli diskutieren oft nächtelang über den Sinn und Unsinn des Lebens.

Clopsy

Clopsy ist gerade erst eingezogen. Sie hat nur ein Auge und das Herz am rechten Fleck. Wir kennen sie noch nicht besonders gut – deswegen können wir noch nicht recht viel über sie sagen. Bis jetzt hat sie jedoch Alberta schon ziemlich viel Geld bei einer durchzechten Canasta-Nacht abgenommen.

Kreativ sein …

Jeden Tag etwas Kreatives machen. Das habe ich mir 2020 vorgenommen und es bis jetzt — bis auf kleine Ausnahmen — auch gut durchgehalten. Inspiriert wurde ich von Künstlerinnen wie Lynda Barry, Terry Runyan, Charly Clements und Lisa Bardot. Und mit Skillshare-Kursen lerne ich auch ständig neues. Wasserfarben, Acryl, Buntstifte — sogar an das digitale Kreieren wage ich mich. Am leichtesten fällt mir das tägliche Zeichnen auf Karteikarten – die sind klein und auch “versaut” man sich keine ganze Seite in einem Sketchbook, wenn das Ergebis nicht so ausfällt, wie man es vielleicht gerne hätte. Obwohl ich mir jetzt im Nachhinein auch die “misslungenen” Sachen gerne anschaue und oftmals gar nicht sooo schlimm finde. Wie sagte schon Bob Ross: “We don’t make mistakes, we just have happy accidents!” 😂. In diesem Sinne: Happy creating & weniger selbstkritisch sein!

Gelli Print mit Farn- und Ahornblättern