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Unter der Landebahn …

Madeiras Flughafen gilt als einer der „kühnsten“ und „gefährlichsten“ Flughäfen der Welt. Denn seine Start- und Landebahn befindet sich direkt an der Küste, über dem Wasser und ist im Grunde nichts anderes als eine Brücke auf großen Betonstützen. Ursprünglich war die Landebahn 1.600m lang und wurde im Jahre 1986 aufgrund einiger unschöner Unfälle umgebaut und auf 1.800m verlängert. Der Ausbau zur heutigen Länge von von 2.777 Meter fand im Jahr 2002 statt. Diese Landebahn-Brücke wird von ca. 180 Betonpfeilern gestützt. Der Landeanflug auf Madeira gilt als wagemutig und erfordert die volle Konzentration der Pilot*innen. Muss doch zuerst ein Bergmassiv überwunden und anschließend die enge Start- und Landebahn direkt angeflogen werden. Der Start und die Landung werden oftmals durch starke Winde erschwert. Einen kleinen Einblick über Landungen und Abflüge könnt Ihr hier gewinnen:

Aber es ist nicht nur spannend, den startenden und landenden Flugzeuge eine Weile lang zuzuschauen. Viel aufregender ist, was sich UNTER der Landebahn des Flughafens befindet. Ursprünglich war es nur ein großer Parkplatz. Doch unter dem Milleniumbauwerk befindet sich jetzt die riesige Sportanlage Água de Pena.

Sportpark Água de Pena unter der Landebahn des Flughafens Madeira

Die beeindruckende Struktur der Landebahn geht Hand in Hand mit der Größe des Sportparks, der eine bemerkenswerte Anzahl von Aktivitäten ermöglicht.

Natürlich sind gerade wegen Corona die meisten Aktivitäten nicht möglich, aber ansonsten ist hier wirklich für jeden was dabei. Im Sportpark Água de Pena gibt es:
* ein Fitnessstudio
* eine Go-Kart-Bahn
* 3 Squash-Plätze
* 3 Padel-Tennisplätze
* eine Kletterwand (122m Höhe)
* 2 Minibasketball-Plätze (1000m2)
* 2 Tennisplätze (700m2)
* Skater- und BMX-Park (1300m2)
* 1 Beachvolleyballplatz (1200m2)
* 1 Strandfussballplatz (1200m2)
* 1 Sportfläche von 968m2 für Rollerhockey, Rollerskaten und Hallenfußball
* 1 Sportplatz mit synthetischem Bodenbelag für Handball und Hallenfußball (1012m2)
* Bar, Terrasse und Restaurant
* Kinderspielplatz (344m2)
* und ein Parkplatz mit 310 Stellplätzen

Schade, dass wir das umfangreiche Angebot im Sportpark Água de Pena derzeit nicht nutzen können, aber trotzdem hat uns diese Anlage unglaublich fasziniert.

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Das schmackhafte „Monster“ – die Monstera Deliciosa

Dank des subtropischen Klimas auf Madeira findet man hier viele einheimische Früchte, die uns nicht nur in Staunen versetzen, sondern natürlich auch zum Verzehr animieren. Neben den uns bekannten Passionsfrüchten (Maracuja), Kaktusfeigen, Mangos und Tangerinen fanden wir auch uns gänzlich unbekannte Früchte: wie z.B. den Zimtapfel, die Bananen-Maracuja und die Ananas-Banane (Monstera deliciosa).

Der Zimtapfel sieht aus wir eine schuppige Birne und schmeckt wie eine Mischung aus Apfel und Banane. Der Zimtapfel ist sehr einfach zu essen. Einfach aufschneiden und das Fleisch mit dem Löffel herausschaben. Die großen, schwarzen Kerne werden nicht mitgegessen.

Die Bananen-Marcujas sehen aus wie kleine Bananen, mit einer relativ weichen Schale. Das Innere dieser Frucht sieht aus – und schmeckt auch so – wie eine Maracuja. Abgefahren. Und absolut lecker.

Aber am meisten fasziniert mich die Ananas-Banane. Die Frucht erinnert an einen grünen Maiskolben oder eben eine Banane mit ananas-artigen Schuppen. Und was hat es mit den Namen „Monstera Deliciosa“ auf sich? Ich habe ein wenig recherchiert und bin im Internet auf einige interessante Artikel gestoßen: Also – der wissenschaftliche Name bedeutet wörtlich „köstliches Monster“, eine treffende Beschreibung angesichts des leckeren und dennoch gefährlichen Potenzials der Frucht. Die Pflanzengattung Monstera hat ihren Namen tatsächlich von den abnormal aussehenden Blättern der Pflanze, die sehr groß sind und ein seltsames Netzwerk von Löchern aufweisen. Die Monstera ist eine durchaus hübsche Zierpflanze, die ihr sicherlich schon in der ein oder anderen Wohnung gesehen habt.
Aber das wirklich „monströse“ an dieser Frucht ist ihre Toxizität. Die Monstera Deliciosa enthält einen relativ hohen Oxalsäuregehalt. Dies kann zu Magenschmerzen, Durchfall und Hautirritationen führen. Also muss man mit dem Verzehr unbedingt warten, bis diese Frucht reif ist. Okay – und wann weiss ich nun, wann das „Monster“ reif ist? Diese Frage konnte mir dieses Video hier beantworten! Schaut Euch das mal an!

Also haben wir das Monster in ein Glas gestellt, eine Tüte drüber gestülpt und ein paar Tage gewartet. Und tatsächlich lösten sich die Schuppen wie von selbst und wir konnten die maiskorn-ähnlichen Fruchtstückchen abpulen. WOW! Das Recherchieren und Warten hat sich gelohnt. Die Monstera Deliciosa schmeckt wie eine Mischung aus Banane, Ananas und Erdbeere. Herr R. schmeckt auch etwas Kokos. Wenn man aber an den unreifen Fruchtstückchen knabbert, so kann sich schnell ein unangenehmes Brennen auf den Lippen einstellen. Vorsicht ist geboten! Aber beim nächsten Wochenmarkteinkauf wird dieses Monster sicherlich wieder in unser Einkaufsnetz wandern. No risk – no fun!

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Filmschool Fest Munich (12. – 22. Nov. 2020)

Wie die meisten von Euch wissen, sind Herr R. und ich durchaus filmbegeistert, gehen gerne ins Kino und besuchen noch lieber das ein oder andere Filmfestival. Diese Woche (vom 12. -22. November) findet ein Filmfestival statt, dem ich bisher noch nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt habe (shame on me!). Das Internationale Festival der Filmhochschulen in München (inzwischen „Filmschoolfest Munich“ genannt). Darauf aufmerksam gemacht wurde ich durch den Podcast „Vollbild“ (vom Deutschlandfunk).
Internationales Filmhochschul-Fest? Was ist das denn?
Schnell erklärt: Gegründet wurde es 1980 von Professor Wolfgang Längsfeld und gehört im Bereich Film zu den bedeutendsten Nachwuchsfestivals der Welt und gilt als wichtiger Treffpunkt für internationale Regietalente.
Jährlich reichen Filmhochschulen aus der ganzen Welt aktuelle Arbeiten ihrer Student*innen ein, die von einer Expertenjury gesichtet werden. Dieses Jahr umfasst das Programm 50 Kurzfilme von 33 Filmschulen aus 21 Ländern. Obwohl dieser „Wettbewerb der Filme“ dieses Jahr seinen 40. Geburtstag feiern würde, läuft in diesem Jahr unter dem Titel „Filmschoolfest Munich 39 ½“. Das hat mit der aktuellen Corona-Pandemie und der Tatsache zu tun, dass das Filmfest ausschließlich online/digital stattfinden kann. Nächstes Jahr soll der 40. Geburtstag gebührend nachgefeiert werden.
So schade es auch ist, dass man die Filme und Q&A’s nicht vor Ort erleben kann, so freue ich mich doch sehr, dass über die Streaming-Plattform Pantaflix das gesamte Festivalprogramm weltweit geschaut werden kann. Also können wir auch knappe 3.000 km von München entfernt die tollen Arbeiten der Filmhochschul-Absolvent*innen anschauen.
Jetzt fragt Ihr Euch sicherlich: Und wie kann man die Filme jetzt denn anschauen?
Ganz einfach: Geht zur Website des Filmschool Fest Munich und kauft Euch individuelle Tickets (0,99 Euro), oder ein kuratiertes 5er-Ticket (3,99 Euro) oder einen Festival-Pass für 12,99 Euro. Übrigens beinhalten die Filme auch Q&As. Wer mehr über die Werke und die jungen Filmemacher*innen erfahren möchte, hat also ausgiebig Gelegenheit dazu.
Ich kann das Filmschool Fest Munich nur empfehlen: vielfältge Themen, beeindruckende Filme und man lernt die Nachwuchstalente kennen!
Viel Spaß dabei!

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Spaziergang im Regen

Wir sind seit Anfang Mai in Phase 2 😞

Der bisher sehr schöne Sommer wurde durch zwei regnerische Tage unterbrochen. Kein Grund, nicht auch im Regen spazieren zu gehen. So ein Spaziergang im Regen kann wunderbar meditativ sein.

Tief hängende Wolken über dem Lake Padden

“Let the rain kiss you. Let the rain beat upon your head with silver liquid drops. Let the rain sing you a lullaby.” (Langston Hughes)

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Ei Ei Ei

PhotoCredit: C. Vlaicu

Wer freut sich nicht über ein weiches Ei zum Frühstück? Nur manchmal ist die Enttäuschung groß – dann, wenn das Ei hart ist. Ich persönlich stelle ja immer den Timer, sobald ich das Ei ins Wasser gebe. Herr R. hingegen kocht die Eier „so nach Gefühl“. Jedoch muss ich immer lachen, wenn er sagt: „Ich brauch keinen Timer, um ein hartes Ei zu kochen“! Wie wahr! :))
Nachdem wir letztens wieder mal über den Sinn und Unsinn des (getimten) weichen Eis witzelten, fiel uns diese wunderbare „Szene einer Ehe“ des unvergessenen Loriots ein.
In diesem Sinne: Genießt Euer Frühstück.

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Unser lustiges Tierleben

Bei uns im Garten tut sich was. Nachts hören wir nicht nur die Eulen rufen, sondern es ab und zu auch in den Rhododendren rascheln. Aber schaut selbst, wer uns da besucht hat:

Nächtlicher Waschbären-Besuch

Zum Glück ist dieser Waschbär nur auf der Durchreise und nicht in der Nähe eingezogen. Waschbären wohnen gerne mit der ganzen Großfamilie zusammen und können wirklich Radau veranstalten und erheblichen Schaden anrichten.

Unter Tags sehen wir des öfteren die Rehe unter den Bäumen und Büschen chillen und ganz besonders goldig sind derzeit die Rehkitze, die durch den Garten spazieren und nebenbei jeden neuen zarten, grünen Trieb auffressen, den sie finden können.

Seit einigen Wochen sorgen auch die Kolibris für riesige Aufregung an den Futterstationen (die wir direkt vor dem Fenster aufgehängt haben). Video folgt.

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Bücherei (in Covid-Zeiten)

Wie die meisten von Euch vielleicht wissen, lesen wir gerne und viel. Dennoch versuchen wir seit einigen Jahren keine neuen Bücher zu kaufen. Hauptsächlich aus dem Grund, weil wir uns nicht mehr mit Büchern „belasten“ wollen. Öfter als einmal liest man es selten. Und wir ziehen einfach viel zu oft um. In den letzten 25 Jahren sind wir im Schnitt alle drei Jahre umgezogen. Da wird einem beim Kisten packen oft bewusst, wie viele Bücher man hat, die man vielleicht liebt, aber doch nie wieder lesen wird. Versteht mich nicht falsch: ich LIEBE Bücher! Und es fiel (und fällt mir immer noch) mir sehr, sehr schwer mich von meinen Büchern zu trennen. Aber so ist es nun mal. Wenn man einen etwas nomadischen Lebensstil hat, dann ist eine umfangreiche, persönliche Bibliothek einfach nicht drin. Jedes Jahr sitze ich vor meinem inzwischen schon sehr geschrumpften Bücherregal und nehme jedes Buch in die Hand und frage mich: „Werde ich das nochmal lesen? Und wenn nicht, warum will ich es dann behalten? Welchen emotionalen Wert hat das Buch für mich?“ Kann ich diese Fragen für mich nicht zufriedenstellend beantworten, wird das Buch aussortiert – ganz nach dem Motto: „Was nicht glücklich macht, kann weg!“

Insofern ist die Bücherei inzwischen unser wichtigster „Bücher-Dealer“. Die Benutzung der Bücherei ist in den USA kostenfrei, das digitale Angebot an Büchern (d.h. ausgeliehene Bücher direkt auf den digitalen Reader laden oder mit der Bücherei-App „Libby“ lesen) und Hörbüchern ist riesig. Selbst Filme können nicht nur auf DVD ausgeliehen, sondern auch über „Kanopy“ angeschaut werden. „Kanopy“ ist eine On-Demand-Streaming-Videoplattform für öffentliche Bibliotheken und Universitäten. Pro Monat kann man 10 Filme anschauen.
Und dann gibt es noch eine Unmenge an anderen digitalen, kostenfreien Angeboten, wie z.B. „Creativebug“. Hier werden Online-Workshops und Techniken für Kunsthandwerk angeboten. Es gibt Unmengen an Videos zu Themen wie Zeichnen, Stricken, Nähen, Siebdruck etc. Des Weiteren gibt es kostenlose Online-Sprachkurse und eine umfangreiche, digitale Zeitungs- und Zeitschriftenbibliothek. Sogar das deutschsprachige Angebot an Zeitschriften ist nicht zu verachten. So kann ich auch über die Bücherei in Bellingham monatlich kostenlos meine geliebte Eskapismus-Zeitschrift „Flow“ lesen 🙂

Falls man mal ein Buch ausleihen will, was die Bücherei noch nicht in ihrem Bestand hat, so kann man dieses Buch online bestellen. Die Bücherei kauft anschließend das Buch und dieses ist dann normalerweise innerhalb der nächsten 7 Tage ausleih-bereit. Monatlich darf man bis zu 20 Neubestellungen machen. Das ist doch mal ein Service.

Und auch in Corona-Zeiten begeistert der Service der hiesigen Bücherei: Seit dem 15. Juni hat die Bücherei wieder geöffnet – allerdings sehr eingeschränkt: Die Präsenzbücherei selbst (also, das Gebäude) ist für die Öffentlichkeit noch nicht zugänglich. Aber man kann online Bücher, DVDs und Audiobooks bestellen und diese werden dann nach telefonischer Terminvereinbarung vor der Bücherei zur Abholung bereitgestellt. Die Bücher, die man wieder zurückgeben will, legt man bei dieser Gelegenheit einfach in die dafür bereitgestellte Kiste. Das funktioniert alles wunderbar und reibungslos – es wird nix geklaut und die Bibliothekare winken einem beim Bücher abholen auch noch sehr lieb aus der Bücherei zu :))

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Neue, restriktive Wirklichkeit

Photo Credit: Angelika Schilli

Nachdem die „Stay at home“-Order ein wenig gelockert wurde, wagten wir uns letzte Woche wieder etwas mehr raus. Es ist schön zu sehen, dass die Mehrheit der Menschen hier sehr vernünftig die Maskenpflicht und die Abstandsregeln einhalten. Zudem sind auch die Geschäfte sehr konsequent: No Mask, No Entry (keine Maske, kein Zutritt).

Auch der Wochenmarkt hat seit einigen Wochen wieder seinen Betrieb aufgenommen. Vor Corona war der Markt mit musikalischer Unterhaltung, Food Trucks, Kunsthandwerk und vielen anderen Attraktionen unser samstäglicher Treffpunkt mit Freunden. Diese Zeiten sind jetzt erstmal vorbei. Die Markthalle ist leer, die Händler haben ihre Stände mit Abstand im Freien aufgebaut. Food Trucks und Musiker sind verschwunden. Schade. Und etwas traurig. Aber wir geben die Hoffnung nicht auf, dass wir den Wochenmarkt irgendwann wieder wie noch vor ein paar Jahren erleben dürfen: schaut hier.

In diesem Sinne: Maske tragen. Respekt und Verantwortungsbewusstsein zeigen, die neue, restriktive Wirklichkeit annehmen wie sie ist und trotzdem das schöne Wetter genießen!
[„Don’t wear a face mask in the grocery store because the governor told you to, wear it out of respect for that young woman at the checkout counter. Wear one out of respect for the employees who keep the shelves stocked. Where would things be right now if, along with most other businesses, grocery stores were considered “non-essential” and were closed down?„]

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Unruhige Zeiten

Nach 83 Tagen Lockdown und Stay-At–Home-Order nimmt auch hier das Leben langsam wieder Fahrt auf. Ab heute dürfen die Geschäfte (wie Friseure, Schreibwarenladen etc.) wieder öffnen – wenn auch eingeschränkt. Restaurants dürfen mit 50% Kapazität den Betrieb wieder aufnehmen. Auch darf man sich ab heute mit fünf Leuten treffen, die nicht im gleichen Haushalt wohnen. Wir sehen also ein kleines Licht am Ende des Tunnels. Nichts desto trotz werden wir auch weiterhin aufmerksam sein und in regelmäßigen Abständen einen Blick auf das „Covid-19–Dashboard“ unseres Landkreises werfen.

Aber leider wird unser Alltag gerade nicht nur durch Corona geprägt. Die Unruhen nach dem Polizistenmord an George Floyd dauern an und Donald Trump agitiert auf seine ganz eigene Art. Deswegen möchte ich Euch an dieser Stelle zwei Podcasts empfehlen, die meine Gedanken und Gefühle zu diesem Thema sehr gut in Worte fassen:
* In der Sonderfolge „Die rassistischen Staaten von Amerika“ des Podcasts „OK, America?“ sprechen Rieke Havertz und Klaus Brinkbäumer über die Gründe, Polizeigewalt und Rassismus als Amerikas Trauma.
* Im Podcast „Das Politikteil“ (ebenfalls von der ZEIT) sprechen die Moderatoren Heinrich Wefing und Tina Hildebrandt in der Folge „Droht in den USA ein Bürgerkrieg?“ mit Kerstin Kohlenberg, US-Korrespondentin der ZEIT, die seit sechs Jahren in New York lebt und beschäftigen sich mit Fragen wie „woher kommt diese Eskalation gerade jetzt? Welche Rolle spielen Rassismus und Ungleichheit in einem Land, das seit vierhundert Jahren die Folgen der Sklaverei verdrängt? Und wie wirken sich die Unruhen auf die Wahlen im Herbst und die Politik aus?“.

Auch in unserem übersichtlichen Ort gehen die Menschen für Anti-Rassismus auf die Straße. An der Stadtbibliothek legten die Menschen zum Gedenken an George Floyd Blumen nieder und am Wochenende versammelten sich an die 5.000 Menschen downtown zu einer friedlichen Demo gegen Rassismus und Polizeigewalt.

Photo Credit: Dexter Cat
Photo Credit: Maen HoffCoffi on Reddit

In diesem Sinne: In a racist society it is not enough to be non-racist. We must be anti-racist. (Angela Davis)