Eingeschneit

Es mag vielleicht nicht nach besonders viel Schnee ausschauen, aber in den letzten drei Tagen sind ca. 15 cm Schnee und die Temperaturen auf -7ºC gefallen. Wir wohnen ja etwas weit ab vom Schuss. Schneeräumfahrzeuge sind nur in der Stadt unterwegs. Bei uns im hügeligen Waldgebiet wird kaum geräumt. Dementsprechend chaotisch geht es hier gerade auf den Straßen zu. Die Straße entlang des Lake Whatcom ist zudem spiegelglatt. Man sieht viele verlassene Autos kreuz und quer am Straßenrand stehen. Oft sind die Autofahrer/innen mit Sommerreifen unterwegs und/oder haben es nicht den Berg hinauf geschafft. Hinzukommen auch noch die durch das Gewicht des Schnees umstürzende Bäume, die oftmals auf Stromleitungen fallen. Bumm – und schon gibt es einen stundenlang andauernden Stromausfall und man sitzt Abends im Dunkeln (außer man verfügt über einen Generator, wie so manche Nachbarn hier). Aber es reicht im Grunde auch, wenn man in solchen Tagen genügend warme Decken, batteriebetriebene Lampen und genügend Lebensmittelvorräte hat, um nicht aus dem Haus zu müssen. Und selbst um die Vögel, die nun wirklich keine Nahrung mehr finden, wird sich gekümmert. Die Meisenknödel wurden im Garten aufgehängt und die mit Zuckerwasser befüllte Kolibri-Futterstation holen wir jeden Abend zum Auftauen ins Haus und hängen diese morgens wieder nach draußen. Die Vögel danken es uns. Die Kolibris saufen doppelt so viel wie im Sommer und die anderen gefiederten Gesellen liefern sich lustige futterneidische Kämpfe an den Meisenknödeln. Wer nicht unbedingt raus muss, bleibt an solchen Tagen gerne zu Hause. Heute bleiben die Schulen und die Uni geschlossen und die hiesige Tageszeitung veröffentlichte eine Liste mit Geschäften, welche heute aufgrund des Schnees geschlossen bleiben. Somit machen wir es uns heute zu Hause gemütlich und warten einfach auf besseres Wetter …

Meister R. und sein Pumuckl in der Schreinerwerkstatt

Nachdem wir uns seit einigen Jahren keine materiellen Dinge mehr schenken und Herr R. nach dem Besuch des RE-Stores (hier werden alte Materialien verkauft und/oder auf die wundervollste Art und Weise re- und upcycled) bemerkte, dass er gerne mal etwas mehr über Holzverarbeitung und -upcycling lernen würde, war es eigentlich ein „no brainer“ ihm zu Weihnachten einen „Intro to Woodworking“-Kurs im örtlichen Makerspace zu schenken. „Makerspace“? Was ist das denn nun schon wieder? Der Makerspace ist eine gemeinnützige Einrichtung (non-profit organization), die jeden willkommen heißt, der lernen will, wie man Holz, Metall, uvm. verarbeitet, wer nähen lernen will, wer sich am Vinyl Cutter oder am 3D-Printer versuchen will etc.
Makerspace stellt die Geräte und Werkzeuge zur Verfügung und bietet Kurse an, in denen man lernt, wie man diese Geräte und Werkzeuge fachgerecht benutzt.

Der Mitgliedsbeitrag kostet um die 30 Dollar pro Jahr und man kann jederzeit (ohne fachliche Betreuung) im Makerspace an seinen eigenen Projekten basteln. Und so verbrachten wir letzte Woche zwei Stunden im Holzverarbeitungs Kurs für Anfänger. Wir lernten, wie wir an der Kreissäge, an der Gehrungssäge (hab ich noch nie vorher gehört), an der Hobelmaschine usw. arbeitet. Spannend! Auch wenn wir den Kurs nur mit einem hübsch zurecht gesägten Brett verlassen haben und noch weit vom Drechseln des eigenen Esstischs entfernt sind, so hatten wir doch eine Menge Spass. Und noch alle Finger!

Woodshop Safety Mascot

Pic by The Makerspace, B’ham, WA

Kulshan Chorus Konzert „Light Is Returning“

Das Thema des diesjährigen Winterkonzerts des Kulshan Chorus hieß: Light Is Returning“. Der Chorleiter Dustin Willetts schrieb dazu: „We are honored to present to you „Light Is Returning“. Gathering since the final week of August, Kulshan Chorus has been focused on the light that is our rehearsals. Within our ranks we have colleagues and allies from all value, socio-economic, and faith contexts. One uniting concept for us lately has been the need for more light in our lives. Everyone in this room tonight has and will experience terrible and traumatic darkness in their life. For me, as a director of art, music and people, the persistence of hope through these times is the true beauty. Light always wins. It is that simple. We have created a three-chapter presentation for you tonight; Challenge, Truth, and Action. Even in the songs of Challenge you will hear foreshadowing as the light cannot help, but poke through the veil. The simple fact, that these stories have been put into songs is evidence enough of Joy’s desire to shine through. As you will hear tonight, the words of Beethoven to his brother’s, even as he lost his hearing, were „Be Well.“ […]

Eine kleine Gruppe des Kulshan Chorus singt a-Capella “Sound of Silence”

Ein sehr ergreifendes Konzert, mit einigen aufmunternden Nuancen. Und wie immer sind wir dankbar, dass wir dabei sein durften!

Prologue / Prolog
Let My Love Be Heard (Jake Runestad, b. 1986)

The Challenge / Die Herausforderung
Solstice Song (arr. by Peter Amidon, b. 1949)
Considering Matthew Shepherd: The Innocence (Craig Hella Johnson, b. 1962)
Please Stay (Jake Runestad, b. 1986)
Good Night Dear Heart (Garrett M. Bond, b. 1997)
The Sound of Silence (Paul Simon, b. 1941)
A Silence Haunts Me (Jake Runestad, b. 1986)

The Truth / Die Wahrheit
Asimbonanga/Biko (Savuka)
Not By Might, But With Love (Linda Hirschhorn)
Things That Never Die (Music by Lee Dengler, b 1949)
Light Of A Clear Blue Morning (Arr. by Craig  Hella Johnson, b. 1962)

The Action / Handeln
What The World Needs (Holly Lamar, b 1967 and Brett James, b. 1968)
Stand In The Light (Arr. by Bryan Sharpe)
Light In The Hallway (arr. by Roger Emerson, b. 1950)
Sing Me to Heaven (Daniel E. Gawthrop, b. 1949)
– Let My Love Be Heard (Reprise/siehe oben)
 To My Old Brown Earth (Bob Seger, 1919 – 2014)

Und selbstverständlich könnt Ihr das Konzert auch auf dem YouTube Kanal des Kulshan Chorus ansehen!

Und hier findet man die komplette Playlist auf Spotify

 

 

 

 

Beach CleanUp

Nach einem sehr netten Silvesterabend und einer sehr kurzen Nacht, fuhren wir am Neujahrsmorgen zum „New Year’s Day Beach Cleanup“. Organisiert von der hiesigen Umweltorganisation „Re-Sources“ trafen sich die eifrigen Müll-Sammler um 10 Uhr morgens in Birch Bay, WA. Warm angezogen, mit Eimern und Müllsammelzangen bewaffnet, spazierten wir den Strand entlang und sammelten alles ein, was in der Natur nichts zu suchen hat. Neben dem üblichen Silvestermüll (Plastikkappen und Metallstangen von Silvesterraketen) sammelten wir Unmengen von Papier, Zigarettenstummeln, Getränkedosen, Flaschen sowie Plastikseile, Zahnpastatuben und noch andere abenteuerliche Dinge ein. Der Müll wird von „Re-Sources“ getrennt und fachgerecht entsorgt. [Mehr zu Re-Sources und unserem dortigen Engagement wird in zukünftigen Posts folgen]. Auch wenn wir wieder einmal verwundert den Kopf schüttelten, wieviel Müll achtlos von Menschen konsumiert und weggeworfen wird, umso mehr haben wir uns gefreut, dass wir nach ein paar Stunden einen ziemlich gesäuberten Strand zurücklassen konnten.

Gleichzeitig mit unserer Müllsammelaktion fand in Birch Bay noch der „Polar Bear Plunge“ statt.  Was ist das? Am 01. Januar springen immer ein paar Mutige (und Wahnsinnige) zur Begrüßung des neuen Jahres in den eiskalten Ozean. Meist findet das Spektakel für einen guten Zweck statt und wird oftmals mit einem Kostümwettbewerb verbunden.

In diesem Sinne: Happy New Year!

Zu Neujahr

Zwischen Weihnachten und dem heutigen Silvestertag ist nicht viel passiert. Wir haben viel gelesen, viel gesportelt und uns einige interessante Dokumentarfilme angeschaut. Ich habe meinen neuen Kalender für 2020 ausgepackt, den 2019-Kalender durchgeblättert und das Jahr nochmal ein wenig Revue passieren lassen. Es war ein sehr spannendes Jahr, da Herr R. dieses Jahr komplett zu Hause verbracht hat – was ja die letzten 3 Jahre absolut undenkbar gewesen wäre. Wir konnten viel reisen und Zeit mit Freunden verbringen, die wir schon viele Jahre nicht mehr gesehen haben. Privat ein absolut tolles Jahr. Eigentlich wollte ich hier noch einen etwas längeren Beitrag über unser Engagement in verschiedenen örtlichen Organisationen, sowie mein persönliches Wort des Jahres 2019 schreiben (nachdem der SPIEGEL das erste „Wort des Jahres“ im abgelaufenen Jahrzehnt als „Wutbürger“ betitelte. Den ganzen Artikel könnt Ihr hier lesen). Aber das wurde dann doch etwas düster. Also habe ich es gelöscht, denn so pessimistisch und wütend will ich das Jahr eigentlich nicht beenden. Zudem wird 2020 wird viel(e) Gelegenheit(en) bieten, ausführlich über diese Dinge zu schreiben.

Aus diesem Grunde halte ich es dann an dieser Stelle einfach mit den Worten Wilhelm Buschs (die mir eine gute Freundin dieses Jahr zu Weihnachten zukommen ließ):

Zu Neujahr
Will das Glück nach seinem Sinn
Dir was Gutes schenken,
Sage Dank und nimm es hin
Ohne viel Bedenken.

Jede Gabe sei begrüßt,
Doch vor allen Dingen:
Das, worum du dich bemühst,
Möge dir gelingen.

Der Oktopus

Nachdem ich das Buch „Rendezvous mit einem Oktopus: Extrem schlau und unglaublich empfindsam. Das erstaunliche Seelenleben der Kraken“ von Sy Montgomery gelesen habe, ist meine Faszination für das Leben unter Wasser noch gestiegen. Hast du gewusst, das Oktopoden (neben den acht Armen) drei Herzen haben? Sie können ihre Farbe 77-mal in der Stunde ändern. Sie schmecken über die Saugnäpfe ihrer Arme. Das Gehirn erstreckt sich vom Kopf über alle Extremitäten hinweg. Oktopoden sind einfach unglaubliche Lebewesen! Sy Montgomerys Buch hat mir diese schlauen, empfindsamen und höchst komplexen Cephalpoden auf höchst unterhaltsame Weise näher gebracht.

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Hand in Hand mit dieser Lektüre lief mir das Buch „Crocheted Sea Creatures“ von Vanessa Mooncie in der Bibliothek über den Weg. Und da gibt es doch tatsächlich ein Häkelmuster für einen Oktopus. Wolle geschnappt, Häkelnadel ausgepackt und los gings. Ich bin mir nicht sicher, ob ich dieses Projekt wirklich in Angriff genommen hätte, wenn ich vorher gewusst hätte, wie material- und zeitintensiv es wird. Aber die durch das oben genannte Buch ausgelöste Faszination war eine gute Motivation, die mich zum Weitermachen animierte. Und hier nun das Endergebnis:

Klimastreik in Bellingham

– WHAT DO WE WANT?
– CLIMATE JUSTICE!
– WHEN DO WE WANT IT?
– NOW!

Wie gut habe ich die Sprechchöre der „Fridays for Future“-Demos noch im Gedächtnis! Leider fiel hier die Teilnahme am weltweiten Klimastreik am 29. November aufgrund Thanksgiving ins Wasser. Nun ja – zumindest fand der Streik eine Woche später statt. Kudos an die 5 Jugendlichen in Bellingham, die diese Demo vorbereitet und organisiert haben. So gross wie in München oder Berlin war die Teilnehmerzahl leider nicht. An die 500 Menschen gingen in Bellingham am 06. Dezember zusammen fürs Klima auf die Straße. Schön zu sehen, dass auch hier alle Altersgruppen vertreten waren. Jung und Alt zusammen gegen das Planetensterben.

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Demokratie ist kein Zuschauersport!

Dennoch müssen wir mehr tun, als auf die Strasse zu gehen. In Bellingham hat die „Climate Action Task Force“ (bestehend aus Experten aus verschiedenen Bereichen wie öffentlicher Nahverkehr, Energieversorgung (mit den Stadtwerken zu vergleichen), erneuerbare Energien, aus der Baubranche etc.) nach 16-monatiger Arbeit unserem Stadtrat nun einen umfassenden Bericht vorgelegt, in dem detailliert (und gut verständlich) dargestellt wird, welche Maßnahmen die Stadt ergreifen muss, um Bellingham bis 2035 kohlendioxid frei zu machen, d.h. aus Kohle und Gas gewonnene Energie sollen abgeschafft und durch erneuerbare Energien ersetzt werden. Das war eine spannende und sehr informative Stadtratssitzung. Der Stadtrat war all diesen Vorschlägen auch durchaus zugetan. Nur leider kommen die Sesselpupser mal wieder nicht aus dem Knick und die bürokratischen Mühlen mahlen zu langsam. Nun wird diskutiert, gerechnet und bis die Richtlinien erstmal von den lustigen Juristen formuliert und anschließend in Stein gehauen werden, wird noch viel Wasser den Skagit River runter fließen. Sehr schön fand ich in diesem Zusammenhang, wie viele Jugendliche bei dieser öffentlichen Sitzung nach der verhaltenen Diskussion des Stadtrats ans Rednerpult traten und eindringlich um eine zeitnahe Verwirklichung der vorgeschlagenen Maßnahmen der „Action Task Force“ baten. Ich bin mir sicher: könnten die Jugendlichen jetzt wählen, so würden es nicht so lange dauern, bis diese Vorschläge in die Praxis umgesetzt würden.

Climate Action Task Force Final Report Presentation, Dec 09, 2019

Auch wenn ich eher pessimistisch bin, dass wir den nachfolgenden Generationen einen noch bewohnbaren Planeten hinterlassen werden, so werden wir nicht aufgeben und weiter demonstrieren, Treffen verschiedener Umweltgruppen besuchen (RE Sources for Sustainable Communities und Al Gore’s Climate Reality Project), an Beach Cleanups teilnehmen und den an der Küste angespülten Müll (und tote Tiere) aufsammeln sowie im eigenen Haus für ein nachhaltiges und plastikfreies Umfeld sorgen. Letzteres könnte eigentlich bald ein eigenes Blogpost werden …

Und für alle Klimawandelleugner, Nichtwähler, Nicht-Demonstrierer, Wegschauer, Kopf-in-den-Sand-Stecker und die generell Nicht-Interessierten habe ich noch etwas aus der Spotify FFF Playlist, das Euch vielleicht ein wenig aus Eurer bequemen Lethargie schleudert ….

Neuanfang …

…. nach einer dreimonatigen Europareise sind wir wieder zu Hause. Alle Eindrücke der Reise aufzuschreiben würde zu lange dauern und wäre auch eine emotionale Achterbahn, in die ich gerade nicht unbedingt einsteigen will. Es gab viele schöne Momente im Kreise der Familie, tolle Wiedersehen mit alten und neuen Freunden, hitzige Diskussionen, super Fridays for Future Demos, eine sehr schöne (Erwachsenen-) Taufe, entspannte Tage in heissen Quellen, schwierige Auseinandersetzungen, einen Todesfall, viel Zeit zum Lesen und Nachdenken und eine Zeit des digitalen Minimalismus.

Digitaler Minimalismus? Ja, genau. Deswegen herrschte hier u.a. auch so lange Funkstille … Nachdem ich das Buch “Digitaler Minimalismus” von Cal Newport gelesen und den Film “The Great Hack” auf Netflix angeschaut habe, ist mir die Lust auf facebook, Instagram, WhatsApp und eben leider auch auf das bloggen vergangen.

Der Verzicht von facebook und Instagram fällt mir nicht schwer. Im Gegenteil. Die dort oft so sinnlos vergeudete Zeit verbringe ich nun wieder mit dem Lesen von Büchern, Zeitung und ich habe auch wieder mehr Zeit für kreative Projekte. Viele Freunde sagen „Aber wenn du kaum mehr auf facebook schaust, dann siehst du ja gar nicht, wie es mir geht!“ Meine Antwort „Rufe mich doch einfach an oder schreibe mir eine SMS, Email oder einen Brief!“ Zudem sieht man auf den sozialen Netzwerken eh nicht, wie es einem wirklich geht. Oder hast du schon mal gepostet, wenn du traurig bist und oder du das Gefühl hast, dass dein Leben grad etwas aus dem Ruder läuft? Wohl kaum. Und ich habe keine „FOMO“, was für „fear of missing out“ (Angst, etwas zu verpassen) steht – das hilft, wenn man diesen (un-)sozialen Netzwerken den Rücken kehrt.

Wieso dann eine Wiederbelebung des Blogs? Das frage ich mich auch ein bisschen, denn im Grunde denke ich, dass mein/unser Leben nicht unbedingt aufregend ist. Dennoch erhielt ich in letzter Zeit Anfragen, das Blog wieder aufleben zu lassen, da es einigen von Euch wohl doch Freude macht zu sehen, was wir hier so anstellen – und sei es noch so banal. Das freut mich natürlich. Und ich bin gerne bereit, es nochmal mit dem bloggen zu versuchen …

Und natürlich freue ich mich weiterhin über Eure Anrufe, Emails, SMS und Karten/Briefe.

Kulshan Chorus Frühlingskonzert 2019

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Alle Jahre wieder: das Frühlingskonzert des Kulshan Chorus. Seit unserem Umzug nach B’ham gehören die Konzerte des wunderbaren Chors zu unseren persönlichen Jahres-Highlights. Und das nicht nur, weil unsere liebe Freundin Pat Fabiano dort singt! Kulshan Chorus ist „a recognized community peacemaker, the Kulshan Chorus uses the power of music to reach people on tough social issues where words and argument often fail. Committed to a high standard of artistic excellence, we collaborate with local musicians and performing artists to produce uplifting concerts. Using our musical voice for those who have no voice, we generate meaningful outreach to local schools, groups, churches and non-profits.“ So beschäftigte sich der Chor letztes Jahr u.a. mit der häufig unter den Teppich gekehrten Thematik der häuslichen Gewalt und stellte ein sehr beeindruckendes Konzert auf die Beine, dessen Erlös zum Teil einer örtlichen Einrichtung zur Konfliktlösung zugute kam. Der Chorleiter und Intendant Dustin Willetts erhielt dafür (stellvertretend für den gesamten Kulshan Chorus) den „2018 Whatcom Dispute Resolution Center Peace Builder Award“. Kudos. Des Weiteren besticht der 130 Personen umfassende Chor durch ein Repertoire aus vielen unterschiedlichen Kulturen. Und diese Lieder werden nicht nur gesungen – sondern gelebt (anders kann man es kaum ausdrücken!!) Es gibt fast kein Konzert, bei dem nicht die ein oder andere Träne rollt. Und eins ist immer sicher: bei jedem Konzert reißt es das Publikum zum Schluß aus den Sitzen und es wird getanzt!

Das diesjährige Frühlingskonzert war gleichzeitig ein Jubiläumskonzert: 30th Anniversary – We Are Kulshan! Ein „Best Of Kulshan Chorus“ mit den folgenden Liedern:
1. Let The River Run
2. Imagine
3. Shosholoza
4. Asimbonaga / Biko
5. This Little Light Of Mine
6. City of New Orleans
7. On Children
8. 99 1/2 Won’t Do
9. Something Inside So Strong
10. Remember
11. Amor De Mi Alma
12. Hallelujah
13. Truth
14. Wade In The Water
15. Red Roots and Yellow Weeds
16. It Takes A Whole Village
17. Up To The Mountain
18. We Beheld Once Again The Stars
19. I Go To The Rock
20. How Can I Cry
21. In Aimsir Bhaint An Fheir
22. Java Jive

Wie immer könnt Ihr in die Playlist bei Spotify reinhören. Einfach hier klicken.