Dragon Bowl: Reisnudeln mit Gemüse und Erdnusssauce

Dragon Bowl: Reisnudeln mit Veggies und Erdnusssauce

Erdnuss-Sauce? Erdnusssoße? Erdnusssauce? Oder Erdnuss-Soße? Egal! Hauptsache einfach und lecker. Diese Soße ist sehr vielfältig – kann kalt oder warm genossen werden. Als Salatdressing oder zu einem Stir Fry. Der Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt. Wir haben die Sauce dieses Mal mit Reisnudeln, Tofu, Brokkoli, Sojasprossen, Karotten, Wasserkastanien und frischem Spinat gemischt. [Leider kann ich nicht sagen, dass dieses Essen rein vegetarisch war – denn wir haben das Ganze mit Krabbenchips dekoriert.]

Und so geht’s:
½ cup Erdnussbutter (am besten mit Stückchen)
½ cup Wasser
3 EL Reisessig
2 EL Sojasauce oder Kokos Aminos
1 EL Agavensirup
1 EL Sriracha Sauce
Alle Zutaten in einen Mixer schmeissen und zu einem dickflüssigen Dressing verarbeiten. Abschmecken und ggf. nachwürzen. Ganz nach Eurem Gusto: der eine mag es etwas süßer, der andere etwas saurer und der dritte etwas „erdnussiger“ und der vierte etwas schärfer. Wer die grobe Erdnussbutter verwendet und gerne die Erdnussstückchen in der Sauce haben will, schlägt das Ganze am besten mit einem Schneebesen auf. Im Kühlschrank hält sich die Sauce ca. 5 Tage.

Süß-Saure Ananas-Gemüsepfanne (v, gf)

IMG_1786

Was macht man mit einer halben, frischen Ananas, die seit 2 Tagen im Kühlschrank darauf wartet endlich aufgegessen zu werden? Neben der Ananas hatten wir noch eine ganze Menge Gemüse vorrätig. Also fiel die Entscheidung leicht – heute gibt es eine süß-saure Gemüsepfanne mit Ananas.

Man braucht:
Braunen Reis für 2 Personen (optional)
1 Packung festen Tofu
Gemüse nach Belieben. Wir hatten gerade folgendes vorrätig:
1 rote Paprika
Brokkoli
Blumenkohl
Zuckerschoten
1 rote Zwiebel
2 Karotten
etwas Sesamöl
Für die Soße:
100 ml Wasser oder Gemüsebrühe (ich verwende gerne etwas Miso-Brühe)
3 – 4 EL Ahornsirup oder Agavensirup
2 EL Tomatenpaste (oder Ketchup – dann aber auf jeden Fall weniger Sirup verwenden, da der Ketchup schon sehr viel Zucker enthält)
1 -2 EL Apfelessig
1 EL Tamari, Sojasauce oder Coconut Amino Acids
1 gehäufter EL Maisstärke
Gewürfelte Ananas, frisch oder aus der Dose – Menge nach Belieben

[wenn es noch nicht süß genug ist kann man auch etwas Ananassaft (geht auch aus der Dose) dazu geben]

So geht’s:
Zuerst mal den Tofu knusprig braten. Wie das genau geht (Tofu pressen, schneiden, frittieren etc.) könnt Ihr in diesem Video sehen. Knusprigen Tofu aus dem Wok nehmen und beiseite stellen. Den Reis kochen.
Für die Soße in einem kleinen Topf das Wasser/die Brühe, den Ahorn-/Agavensirup, Tomatenpaste/Ketchup, Apfelessig, Sojasauce/Tamari ganz langsam aufkochen. Gewürfelte Ananasstückchen dazu geben. Kurz vor dem Servieren die Sauce noch mit der Maisstärke etwas andicken.
Während die Sauce vor sich hin blubbert, das Sesamöl im Wok erhitzen und die gewürfelte Zwiebel anschwitzen, dann das restliche Gemüse knackig anbraten. Den knusprigen Tofu untermischen. Die süß-saure Sauce dazugeben. Fertig gekochten Reis auf einen Teller oder in eine Schüssel geben, darauf eine Portion des süß-sauren Ananasgemüses geben, mit einigen Erdnüssen oder Cashewnüssen bestreuen.
Guten Appetit!